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KI

Prompt Engineering in der Praxis

Erstausgabe

Was die Weiterbildung bringt — und wie KI den Marketing-Alltag verändert.

Kreativer Arbeitsplatz für strukturiertes Prompt Engineering im Marketing

Die erste Frage, die ich mir gestellt habe: Was macht einen guten Prompt aus — und was macht ihn zu einem Befehl, den die KI trotzdem missversteht?

Was die Weiterbildung bisher gezeigt hat, liegt weniger im Formulieren als im Denken: Ziel, Zielgruppe, Kontext und das gewünschte Ergebnis zuerst festlegen — und den Prompt erst danach schreiben. Klingt selbstverständlich, verändert die Arbeit aber spürbar: Statt mit der KI zu raten, liefert man ihr ein Briefing.

Mein Zugang kommt dabei aus dem Marketing: Ein Prompt ist eine Briefing-Aufgabe. Wer jahrelang Kampagnen gestaltet und Teams, Freelancer und Agenturen gebrieft hat, bringt genau die Struktur mit, die KI-Modelle brauchen — Zielgruppe, Tonalität, Format, Beispiele.

In den kommenden Ausgaben sammle ich hier konkrete Beispiele aus dem Alltag: vom schnellen Untertitel bis zur Kampagnenidee. Was funktioniert hat — und was nicht.

Visuelle Notizen

Ein guter Prompt beginnt wie ein gutes Briefing: mit einer klaren Struktur.
Der Dialog wird präziser, wenn Rolle, Ton und Ausgabeformat feststehen.
Entscheidend bleibt die Auswahl: KI liefert Varianten, der Mensch gibt Richtung und Qualität vor.